Kiana – Die Götter in dir

Valentinstag

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Februar 14th, 2020 Posted 16:10

Beinahe ein Jahr ist um seit meinem letzten Post und vieles hat sich getan, manches ist gleichgeblieben. Göttin und Gott sind immer noch meine engsten Begleiter durch das Leben. Heute zu Valentinstag feiern wir mit unserem Liebsten / unserer Liebsten die Liebe. Es ist schön einen Menschen in seinem Leben zu haben, dem man vertraut, Liebe entgegenbringt und auch erhält und füreinander da ist. So wie es auch Göttin und Gott (ich nenne sie immer noch Inanna und Tammuz, aber das ist nicht wirklich wichtig) für uns sind. An all die Liebenden wünsche ich schöne zweisame Tage und an alle singles die aufmunternde Botschaft, dass ihr niemals wirklich alleine seid wenn ihr nicht möchtet. Die Götter sind immer mit uns, wir müssen nur die Augen und das Herz für sie öffnen 🙂

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Tag der Göttinnen (Weltfrauentag)

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März 9th, 2019 Posted 7:45

Nachträglich zum gestrigen Weltfrauentag:
Die meisten hier wissen, dass die Sumerer eine Kultur waren, die mich besonders positiv beeinflusst haben, alleine schon aus der Tatsache, dass sie die erste Bekannte Kultur mit Schrift bildeten. Die Menschen waren noch nicht so lange sesshaft und man kann bei den Sumerern noch erkennen, dass Frauen besser gestellt waren, als in den Jahrtausenden die danach folgen sollten. Es ist kein Geheimnis, dass in den Jäger- und Sammlerkulturen Frauen sehr wichtige Rollen innehatten, im religiösen wie auch im „politischen“, sofern man davon sprechen kann. In den frühen Sumerern kann man diese Stellung der Frau noch erkennen.

Patriarchalisch wurden die Kulturen erstens, wenn sie viele Kriege führten und/oder wenn Besitz ins Spiel kam. Denn ab diesem Moment überlegten Männer, wie sie „ihren“ Besitz auch nur an ihre Nachkommen weitergeben konnten. Was sie zuvor ja nicht 100%ig sicherstellen konnten, da ja Frauen sehr frei waren in der Wahl ihrer Partner. Deswegen mussten Frauen in ein Konstrukt gepresst werden, dass ihnen diese Freiheit nahm. Die Ehe. Aber dazu musste wiederum die Göttin von ihrer leitenden Position im Pantheon zu einer dem Mann untergeordneten umgeschrieben werden.

In dem folgenden Video wird von einer Zeitspanne berichtet, in der eigentlich schon andere (patriachalische Kulturen) Einfluss genommen hatten, wie Akkad (Sargon von Akkad) etc. Die „Ur-Sumerer“ die es bereits tausend Jahre zuvor gab, waren noch viel offener und haben Männer und Frauen gleichwertig gesehen. Man kann dies auch im Zuge der Mythen erforschen. Die ältesten Mythen berichten zumeist von Göttinnen, die damals die höchsten Stellungen einnahmen, gefolgt von einer Zeit in der Göttinnen und Götter sehr ausgewogen repräsentiert wurden bis zum Ende hin plötzlich männliche Götter dominierten. Wir reden hier von einem Zeitraum von 2000+ Jahren wohlgemerkt.

p.s. ich möchte anmerken, dass ich an die Gleichheit der Menschen glaube, wir sind Töchter und Söhne der Göttin und Gottes. Göttin und Gott lieben sich, sind komplementär. Niemals würden sie sich dem anderen gegenüber als überlegen fühlen/sehen. Das sind menschliche Ideen und Vorstellungen 🙂

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Und sie leben ;)

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Mai 16th, 2018 Posted 16:34

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch informieren, dass wir aktiv sind, auch wenn ich hier auf dem Blog nur wenig Poste. Ihr findet uns auf Facebook unter Kiana – Die Götter mit uns! Es würde mich sehr freuen, wenn ihr uns „liked“ und bei näherem Interesse Kontakt mit uns aufnehmt.
Derzeit arbeite ich an einem Buch über unseren Glauben und hoffe damit weitere Menschen kennenzulernen. Die offizielle Anerkennung ist natürlich ein Thema bei uns, ich musste allerdings lernen, dass es etwas länger dauern wird, als ich zuerst vermutet habe. Aber wir geben nicht auf! Deswegen fokussieren wir uns derzeit Vordergründig an einem Ort, an dem wir uns für unsere Jahreskreisfeste treffen können. Es ist gar nicht so einfach einen solchen zu finden, der auch Wasser bietet und ein Lagerfeuer samt Camping oder Übernachtung zulässt. 🙂
Vergesst nicht, die Götter haben uns das Leben geschenkt, damit wir es genießen und aus vollen Zügen mit Freude (er)leben. Natürlich in Rücksicht auf unsere Umwelt und mit Verantwortung.
Mögen Göttin und Gott euch leiten!
Sina

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Mein Weg zu den Göttern

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Dezember 15th, 2016 Posted 9:38

Hallo liebe AnhängerInnen der Göttin und des Gottes, sowie des alten Glaubens.
Seit mehr als zwei Jahren gibt es nun unsere Gruppe und heute möchte ich euch mehr über uns erzählen.
Dazu muss ich von vorne beginnen:

Mein Name ist Sina, ich bin Ende 20 und wohne nahe Wien.
Ich liebe es zu lesen, Neues zu lernen und kreativ tätig zu sein. Meine ersten Erfahrungen mit dem Heidentum, und vor allem der Göttin machte ich in meiner frühen Jugend. Ich war damals wohl 12 Jahre alt, da hörte ich im Geschichtsunterricht von antiken Religionen und deren Göttinnen und Götter. Ich muss anmerken, ich bin in einem sehr christlichen Umfeld aufgezogen worden und ich kannte bis zu jenem Zeitpunkt nichts anderes. Als ich nun hörte, dass früher auch eine Göttin neben dem Gott verehrt wurde (oder eben mehrere Göttinnen und Götter), da fragte ich mich:

„Wo ist die Göttin heute? Gab es sie nie oder wurde sie vergessen“?

Diese Frage beschäftigte mich viele Jahre. Ich begann abends meine Gebete, statt an den christlichen Gott, an die Göttin zu richten. Zuerst mit Furcht und Vorsicht, denn mir wurden oft von meinen Großeltern die zehn Gebote gepredigt. Doch im Laufe der Zeit immer freudvoller und zuversichtlicher. Einige Jahre später, bei einem Gebet bzw. einer Meditation im Wald, da spürte ich unerwartet die liebevolle, reine und machtvolle Anwesenheit der Göttin. Im folgenden Gespräch gab sie mir viele Antworten auf meine Fragen. Sie erzählte mir aber auch von einem meiner früheren Leben sie wollte, dass ich mein Wissen von damals wiederentdecke. Zuletzt legte sie mir nahe, mich auch mit Gott, ihrem Liebsten zu beschäftigen. Er sei nicht unnahbar, strafend und weit entfernt von uns Menschen. Ich war skeptisch, aber ich befolgte ihren Rat und im Laufe der nächsten Jahre entdeckte ich, neben der Göttin, auch Gott, so wie er wirklich ist.

Seit jenem Tag lehre ich den Menschen, dass Göttin und Gott für uns wie Mutter und Vater, Schwester und Bruder, Geliebte und Geliebter sind. Aber sie sind uns nicht nur nahe, sondern sie sind sogar ein Teil von uns!

Mitte zwanzig gründete ich mit gleichgesinnten Menschen diese Gemeinschaft, um ihnen und allen Interessierten, Göttin und Gott näher zu bringen. Zuhilfe nahmen wir uns die alten Schriften der Sumerer, das Volk, das als erstes schriftliche Aufzeichnungen führte. Nach langen Studien entdeckten wir, dass beinahe alle damaligen antiken Religionen, aber auch das Christentum und andere heutige Religionen Wurzeln im sumerischen Glauben hatten. Jedoch geriet vieles in Vergessenheit oder wurde absichtlich umgeschrieben. Obwohl wir viel Neues fanden, das den Umfang hier sprengen würde, so möchte ich doch auf eines speziell aufmerksam machen, das ich gelernt habe.

Das Leben ist nicht da, um es freudlos und voller Sorgen zu leben. Nicht Himmel, Hölle, ewiges Nichts oder ein bestrafender Kreislauf der Wiedergeburt erwarten uns.
Das Leben wurde uns geschenkt, um es voller Glück und Freude zu leben. Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und die Erde zu einem Paradies für alle zu gestalten.
Und nach diesem Leben, werden wir wieder eins mit Göttin und Gott, mit allem Wissen und aller göttlichen Weisheit und dann steht es uns frei, erneut zu Leben, aus Fehlern zu lernen, die wir im vorherigen begangen haben. Aber niemals bedeutet (Wieder)Geburt Strafe. Leben ist Liebe, Entdecken und Freude haben! 🙂

Für die Zukunft haben wir einige Pläne.
Zuerst ist es uns wichtig, Neues zu lernen und lehren, neue suchende Mitglieder zu gewinnen, gemeinsam zu beten, meditieren sowie die Götter und ihre Schöpfung zu feiern. Und nicht zuletzt ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

In naher Zukunft möchten wir einen Tempel in Wien etablieren. Ein Ort zu dem alle Suchenden kommen können, um mehr über Göttin und Gott zu lernen; mehr über sich selbst zu lernen.
Ein Ort um gemeinsam den Glauben zu leben und die Götter zu ehren. Ein Ort der Meditation und des Gebets. Der Stille, aber auch des Austauschs. Ein heiliger Platz.
Dazu suchen wir noch geeignete, kostengünstige Ort in Wien und Menschen, die uns dabei unterstützen möchten.
Wir sind auch offen für eine Location, an der wir achtmal im Jahr unsere heiligen Feste feiern können, inklusive Lagerfeuer oder Feuerkorb 😉
Ein weiteres großes Ziel ist es, 300 Mitglieder zu gewinnen, um die Gemeinschaft in Österreich offiziell als Glaubensgemeinschaft anerkennen zu lassen.

Dies war nur ein grober Überblick, Interessierte dürfen uns gerne Anschreiben. Ich freue mich, dass ich euch Göttin und Gott sowie unsere Gemeinschaft näher bringen durfte und würde mich über neue Kontakte und Anschriften sehr freuen.

Mögen Inanna und Tammuz / Göttin und Gott euch leiten, behüten und mit Liebe beschenken.

Sina

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Erkenne das Göttliche in dir

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Juli 13th, 2015 Posted 7:26

Das vierte Me: „Erkenne das Göttliche in dir“ bedeutet, die Götter nicht nur im Außen zu suchen, sondern auch in unserem Innersten. In jedem Menschen steckt eine Göttin und ein Gott. Aus genau diesem Grund sind wir auch untrennbar mit Ihnen verbunden. Wer im Einklang mit der Göttlichkeit lebt, wird ein erfüllendes Leben führen.

Wir sind eine Wicca-Gemeinschaft in Österreich, vor allem in Wien. Wer uns kennenlernen möchte, findet mehr Informationen dazu auf unserer Facebook-Seite oder auf unserer offiziellen Webseite.

Göttin des Licht

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Göttliche Schwestern

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Juni 1st, 2015 Posted 12:04

Inanna und Ereschkigal,
zwei Schwestern, zwei Göttinnen,auf Ewig verbunden und gegensätzlich zugleich.
Ihre wiederentdeckte Liebe zueinander hält diese Welt im Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, Bewusst und Unbewusst.

goddess

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Die 7 Me

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März 5th, 2015 Posted 14:59

Wer kennt sie noch nicht? Die sieben Me – Geschenke der Göttin Inanna an die Menschen:

1. Ehre Göttin und Gott
2. Respektiere alles Leben
3. Lebe im Einklang mit der Natur
4. Erkenne das Göttliche in Dir
5. Suche Gebet und Meditation
6. Achte auf deinen Geist und Körper
7. Engagiere dich

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Yule-Rede

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Dezember 23rd, 2014 Posted 10:33

Ich hoffe ihr habt am 21. Dezember ein schönes Yule-Fest verbracht. Die Besonderheit in diesem Jahr war auch, dass Yule genau auf den Schwarzmond fiel!

Gerne möchte ich euch auf die Yule-Rede auf wicca.cc weiterleiten.

Auch unsere Facebook-Gruppe sei hier nochmal Facebook-Gruppe erwähnt.

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Earthship – Die Zukunft?

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Dezember 5th, 2014 Posted 11:12

Heute möchte ich euch ein Thema vorstellen, das mich schon viele Jahre beschäftigt. Ein Haus, das nur einen geringen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, großteils autark ist und für jede Jahreszeit geeignet ist. Vor längerer Zeit bin ich auf die sogenannten „Earthships“ gestoßen, die mich von Anfang an fasziniert haben. Kostengünstig, energieeffizient und relativ einfach zu bauen. In Österreich darf man diese Art von Haus jedoch nicht bauen. Was haltet ihr von Earthships? Welche Alternativen kennt ihr?

earthship

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Sinarian Wicca Mythos, Teil 2

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November 17th, 2014 Posted 22:07

Auch dieses Mal möchte ich wieder einen Link mit Musik posten. Ein Song der mich während dem Schreiben inspiriert hat. Weiters möchte ich wiederholen, dass diese Geschichte lose auf einem sumerischen Mythos beruht. Ich übertrage den Grundgedanken der Geschichte in ein neues Umfeld. Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 2:

Im Traum schwebe zwischen den Wolken am Himmel. Ich kann fliegen, endlose Weite und Freiheit. Ausgelassen fliege ich Saltos und Kreise. Einige Wolken, wie große Wattebäusche, jubelten mir zu und beobachteten mein ausgelassenes Spiel. Ich drehe mich in der Luft wie eine Eiskunstläuferin auf dem Eis. Beinahe wäre ich mit einer Wolke kollidiert. Doch anstatt fröhlich und schneeweis war sie dunkelgrau, beinahe schwarz, und weinte bittere Tränen.

„Nanu, warum so traurig Frau Wolke?“

„Ich weine so sehr, da ich nicht so hübsch wie die anderen Wolken bin. Sie lachen über mich und reden hinter meinem Rücken giftige Worte. Sie nehmen mich nicht ernst und schätzen mich geringer ein.“

„Aber warum liebe Wolke fliegst du dann nicht woanders hin, weit weg von den anderen, der Himmel ist riesig?“

„Das habe ich bereits ausprobiert, doch die Einsamkeit ist genauso schlimm. Nenne mich bitte Shurinnub.“

„Ein schöner Name, ich heiße Annina. Es freut mich dich kennenzulernen. Shurinnub, was hältst du davon, wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste?“

„Sei mir willkommen Annina. Warum bist du hier?“

„Mein Körper schläft in einem Wald, nur mein Geist ist hier. Müdigkeit überfiel mich. Ich bin auf der Suche.“

„Wonach suchst du Annina? Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen.“

„Ich wohne mit meinem Mann Zammut in einem goldenen Haus. Wir trinken Honigwein aus Kelchen, geschmiedet aus purem Mondlicht. Wir essen von goldenen, mit Rubinen verzierten Platten. Wir haben viele Freunde und alles weltliche, das man begehren könnte. Doch ich fühle mich dennoch unglücklich. Das Leben muss doch mehr zu bieten haben, es muss doch irgendeinen tieferen Sinn geben.“

„Dein Leben klingt nach Luxus und Reichtum, doch scheint es mir, als fehlt dir dennoch Lebensfreude.“

„Ja Shurinnub, genauso ist es. Ich habe gehört, es gibt am anderen Ende des Waldes eine mystische Grotte, dunkel und gefährlich, aber in ihr soll man Antworten auf jede Frage finden.“

„Liebe Annina, ich weiß zwar nicht, wie ich die Leere in deinem Innersten füllen kann, doch möchte ich dir wenigstens eine beste Freundin sein. Solltest du meine Hilfe benötigen, stehe ich dir gerne bei.“

„Vielen Dank für diese Ehre Shurinnub, ich möchte auch dir eine beste Freundin sein. Auch habe ich bereits eine Bitte. Der Wald ist tief und dunkel, auch die Grotte scheint gefährlich zu sein, ich könnte mich verirren oder schlimmeres. Ich bitte dich nach drei Tagen nach mir zu sehen, sollte ich nicht zurückkommen. Oh – Und sieh an, du weinst nicht mehr. Du hast dein schwarzes Kleid abgelegt und erstrahlst im schönsten Weiß.“

„Traurigkeit und Angst ließen mich verzweifeln und trübten mein Wolkenkleid. Doch nun weiß ich, dass ich immer eine Freundin haben werde. Gemeinsam können wir alles durchstehen. Vielen Dank.“

Ich umarme die Wolke voller Liebe und tiefer Freundschaft. Nun haben wir beide eine neue Freundin gefunden und dies macht es für uns beide einfacher. Mit diesem Gedanken erwache ich wieder im Dunkel des Waldes.

Fortsetzung folgt ….

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