Kiana – Die Götter in dir

Der Frühling hat begonnen!

No Comments »

März 23rd, 2023 Posted 17:00

Am Dienstag war es nun so weit – der Frühling hat offiziell begonnen. Und pünktlichst dazu, wurde es auch spürbar wärmer diese Woche. Die Frühlingsblumen blühen und erfreuen uns bereits mit ihrer Farbenpracht.

Bei den Sumerern wurde das Frühlingsfest Akiti-Fest genannt. Das, von den Babyloniern auch Akitu-Fest genannte, Frühlingsfest wurde jedoch aufgrund der klimatischen Gegebenheiten im antiken Mesopotamien in einem anderen Monat gefeiert.

In unserem Glauben werden beim Jahreskreisfest Akiti Göttin und Gott in Ihrer Jugend verehrt. Sie sind damit natürlich symbolisch die Verkörperung allen jungen Lebens an der Schwelle zum Erwachsen-sein. Vorherrschende Themen bei dem Fest sind Vitalität, Lebensfreude, Aufbruchstimmung. Aber das Fest ist nicht nur der Jugend gewidmet, sondern macht uns deutlich, dass nach jedem „Winter“ – nach jeder schwierigen Zeit – auch wieder ein Frühling kommt. Eine Zeit in der wir wieder die Energie und Kraft finden, Veränderungen in unserem Leben anzustoßen oder lang gehegte Ziele und Träume umsetzen möchten. Dabei gibt es kein zu alt, zu jung, zu früh, zu spät sondern das Hier und Jetzt und das unbändige Leben!

Ich hoffe, dass sich in nicht allzuferner Zukunft wieder die Möglichkeit ergibt, Feste und Rituale veranstalten und euch dazu einladen zu können, damit wir gemeinsam die Jahreskreisfeste feiern können!

Einen wunderschönen Frühlingsbeginn und mögen die Götter euch mit Ihrer Kraft der Jugend segnen!

Posted in Glaube

Was ist „Heidentum“

No Comments »

März 16th, 2023 Posted 17:00

Was bedeutet heute das Wort Heidentum, wofür steht es und woran glaubt man, wenn man Heide ist? Diese Fragen werde ich immer wieder gefragt und die Antwort kann sowohl kompliziert als auch simple gegeben werden; ich versuche mich euch zuliebe dem Letzteren.

Der englische Begriff für Heide ist pagan bzw. Heidentum gleich paganism. Das Wort pagan stammt aus dem Lateinischen und diente als Bezeichnung für Landvolk und Dorfbewohner. Woher das deutsche Heide / Heidentum stammt ist nicht restlos geklärt.

Die frühen Christen bezeichneten mit dem Wort Heide hauptsächlich Menschen, die nicht einem der großen etablierten monotheistischen Glauben, wie Christentum, Judentum, Islam, anhingen. Wobei es auch vorkam, dass alles nicht-christliche als heidnische bezeichnet wurde. Das Wort Heide an sich hat in Österreich bzw. der deutschen Sprache einen oft negativen oder abwertenden Beigeschmack. Grund dafür ist der schon seit langem vorherrschende christliche Glaube in Österreich, Schweiz und Deutschland bzw. dem ehemaligen Ländern des Heiligen Römischen Reiches und West-/Mitteleuropa als Gesamtes. Nichtsdestotrotz bezeichnen sich viele Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz immer noch als Heiden oder auch – als „positivere“ Variante – Neuheiden.

Aus „heidnischer“, oder vielleicht sage ich lieber „aus meiner“ Sicht steht das Wort Heidentum für einen Glaube, der mindestens zwei Gottheiten verehrt, oft eine Göttin und einen Gott.

Je nach Glaube können auch viele weitere Götter verehrt werden. Das Wort heidnisch wird manchmal durch „naturreligiös“ ersetzt, aber auch das trifft nicht wirklich immer die Bedeutung. Aus diesem Grund wird mangels Alternativen das Wort Heidentum noch immer aktiv gebraucht und zumindest in der Selbstauffassung bessert sich die Einstellung zum Wort, bzw. bekommt es langsam eine wohlwollendere Bedeutung als die Jahrhunderte zuvor. Es gibt aber auch viele Heiden, die das Wort Heide für sich absolut ablehnen! In Ermangelung anderer Wort, wird es aber trotzdem oft verwendet.

Heiden sind keine homogene Gruppe von Menschen, sondern können höchst unterschiedliche Glaubensansichten haben. Bekannte Vertreter ist der Glaube an die nordischen Götter und Mythen; der Glaube an lateinische oder griechische Götter und Mythen; weiters ägyptisch, keltisch, native-amerikanisch, afrikanisch, kreolisch und viele viele weitere. Mein Glaube beruht zum Beispiel auf der alten Religion der Sumerer. In gewissem Sinne könnte man auch hinduistisch als „heidnisch“ bezeichnen, da viele verschiedene Götter verehrt werden. Auch der japanische Shintoismus könnte unter den Begriff Heidentum gesteckt werden, da Geister und Götter verehrt werden (meist werden diese großen Religionen jedoch nicht mit dem Heidentum in Verbindung gebracht; sondern nur nach Wortdefinition).

Die Wirklichkeit ist aber, dass Hinduismus und Shintoismus ihre eigenen Namen haben, und auch manche der neuheidnischen Glaubensformen, wie der nordische Glaube als Asatru bekannt sind (wobei auch der Begriff sehr umstritten ist!). In der heidnischen Community gibt es oft sehr lebhaft geführte Diskussionen zum Wort Heidentum.

Da ich in dem Text nun leider doch etwas ausgeschweift habe, möchte ich nochmal in wenigen Sätzen die Bedeutung des Wortes Heidentum (lt. meiner Auffassung) darbringen:

Heidentum sind Glaubensformen, in denen mindestens zwei Gottheiten verehrt werden; meist mindestens eine Göttin und ein Gott. Heidentum kann auf alte Religionen und Kulturen beruhen; eine Neuinterpretation dieser oder ein vollkommen neuzeitlicher Glaube sein.

Meinen Glauben bezeichne ich als Neuinterpretation eines alten Glaubens, angepasst an die heutige Zeit. Mehr zu diesem Thema aber in Zukunft – wie immer an einem Donnerstag um 17 Uhr!

Posted in Glaube

Die Sieben Me

No Comments »

März 9th, 2023 Posted 17:00

Bereits im letzten Artikel habe ich die Sieben Me erwähnt und heute möchte ich euch diese näher bringen.

In den alten sumerischen Mythen schafft es die Göttin Inanna dem Gott Enki die Me durch eine List abzunehmen. Sie schenkt Enki reichlich Bier ein und macht ihn damit vollkommen betrunken. Im Rausch schenkt er ihr großzügig die Me. Am nächsten Morgen, als Enki wieder bei Sinnen ist, fordert er die Me zurück, doch im Endeffekt muss er akzeptieren, dass nun Inanna die Me hat. Inanna bringt die Me auf ihrem Schiff zu den Menschen und schenkt der Menschheit diese.

Diese Mythe mag manchen an die Sage von Prometheus erinnern, der den Göttern das Feuer stiehlt und es den Menschen schenkt. Tatsächlich ist die Geschichte um die Me wesentlich älter und gehört zu den ältesten Geschichten der Menschheit – waren die Sumerer doch die erste Kultur mit Schrift!

In der Geschichte „Inanna und die Me“ gab es weit über 100 Me die aufgezählt wurden; jedoch sind nur 66 dieser erhalten bzw. überliefert. Diese können als eine Art Grundpfeiler der Zivilisation, der Kultur, der religiösen Praktiken, der Technologie und des Handwerks verstanden werden.

AI generiertes Symbolbild

Um nur einige dieser Me aufzuzählen:
– Die Wahrheit
– Die Priesterschaft
– Das Hirtentum
– Der Abstieg in die Unterwelt
– Der Aufstieg in die Unterwelt
– Die Flut
– Die Musik
und viele viele mehr

Diese Me sollten die Praktiken, Rituale, Techniken und kulturellen Eigenschaften beschrieben, die für das Leben der Sumerer essentiell war. Dadurch dass wir aber heute mehr als 5000 Jahre später leben, ist viele davon für uns nicht mehr so bedeutend, bzw. verbinden wir nicht mehr mit religiösem Kontext.

Ich habe lange darüber meditiert und um eine Antwort der Götter gebeten
„Welchen Sinn können die Me uns heute geben?“
Und ich bekam die Antwort!
Schon damals waren die Me göttliches Wissen und göttliche Weisheiten. So wie die Me damals die Menschen angeleitet haben, so sollen sie uns auch heute anleiten, ein gutes und erfülltes Leben zu führen. Als ich mit den Göttern sprach, gaben Sie mir sieben Stück an der Zahl. Diese Sieben Me lauten wie folgt:

1. Ehre Göttin und Gott
2. Respektiere alles Leben
3. Lebe im Einklang mit der Natur
4. Erkenne das Göttliche in Dir
5. Suche Gebet und Meditation
6. Achte auf deinen Geist und Körper
7. Engagiere dich (auch für andere)

In zukünftigen Artikeln werde ich auf die einzelnen Me eingehen und euch diese näher vorstellen! Wie immer bis zum nächsten Donnerstag!

Posted in Glaube

Weltfrauentag 2023

No Comments »

März 8th, 2023 Posted 22:16

Ich wünsche allen Frauen einen wunderschönen Weltfrauentag – und nicht nur an diesem Tage, sondern an allen 🙂

Und auch den Männern einen gesegneten Tag 🙂

Mögen die Götter mit euch sein!

Posted in Glaube

Das Problem der wachsenden Ungleichheit

No Comments »

März 2nd, 2023 Posted 17:00

Ich glaube, die folgende Erfahrung haben viele von euch gemacht!

In meiner Kindheit mahnten mich meine Eltern regelmäßig, kein unnötiges Licht brennen zu lassen. Wir müssen Strom sparen hieß es. Als Kind verstand ich den Sinn dahinter gar nicht und auch in meinen jungen Erwachsenenjahren hielt ich diese Ansagen von damals für sehr übertrieben. Mittlerweile befinden sich viele Menschen jedoch in der realen Situation, dass die Energiekosten existenzbedrohend sind. Heizen im Winter ist zum Teil Luxus geworden. Ich selber heize in meiner Wohnung nur einen einzigen Raum auf 18 Grad. Manchmal, wenn ich mich mutig fühle, wage ich es auf 20 Grad zu heizen. Meist nicht ohne schlechtes Gewissen und einer gewissen Angst vor der nächsten Abrechnung. Und das, obwohl ich in den Jahren zuvor um die 23-24 Grad zu Hause geheizt habe.

Auch die Ölpreise sind durch die Decke gegangen. Obwohl der Kurs pro Barrel Öl auf dem selben Niveau liegt, wie auch in den frühen 2010er Jahren, so ist doch der Verkaufspreis um einiges höher. Und dies lässt sich nicht nur durch höhere Gehälter oder Produktionskosten erklären.

Preis pro Barrel Öl 2000 – März 2023

Energiekonzerne schreiben derzeit Rekordgewinne. Auf Kosten von uns allen. Werden diese Gewinne in den Ausbau von alternativen Energien genutzt, um zukünftig Energie erschwinglicher zu machen, bzw. unsere Umwelt zu schonen? Fraglich.

Die Wahrheit ist, derzeit steigt der Reichtum der Reichsten immer weiter an, während die Mittelschicht schrumpft und die Ärmsten arm bleiben.
Wenn ihr mir bis dahin gefolgt seid werdet ihr euch vielleicht fragen, was hat dies mit Göttin und Gott bzw. Religion zu tun?
Tatsächlich alles!

Wir Menschen sind, so wie die gesamte Schöpfung, „Kinder“ der Götter. Wir dürfen auf dieser Erde leben, um Erfahrungen zu sammeln, um Neues zu erleben und geistig zu wachsen. Es geht um Lebensfreude, Respekt allen Mitmenschen und Mitlebewesen gegenüber, Mitgefühl und Empathie. Inanna – so wie ich Göttin nenne, da mir der sumerische Pantheon als ältester der Menschheitsgeschichte es sehr angetan hat – schenkte uns Menschen die Sieben Me. Quasi eine Anleitung zu einem guten Leben.

Diese sieben Me sagen uns, dass wir nicht nur auf unser eigenes Wohlbefinden achten sollen, sondern wenn wir im Überfluss haben, auch an andere zurückgeben.

In den 50er Jahren des vorherigen Jahrhunderts haben sich bereits viele Menschen mit der Ursache des zweiten Weltkriegs beschäftigt und man kam zu dem Schluss, dass eine hauptsächliche Ursache tatsächlich wirtschaftliche Ungleichheit war. Die Wirtschaftskrise der 1920er ließ viele Menschen verzweifeln. Und verzweifelte Menschen suchen „einfache“, oft radikale Lösungen bzw. „Antworten“.
Aufgrund dieser gewonnenen Erkenntnisse wurde der Sozialstaat auf- bzw. ausgebaut, die reichsten Mitbürger und Großkonzerne wurden mit einer Sondersteuer belegt um den Reichtum auszugleichen, große Erbschaften wurden besteuert usw.

Mittlerweile ist das System sehr ausgehöhlt. Konzerne arbeiten weltweit, nutzen Steuerschlupflöcher oder ihre Macht, um Steuern zu vermeiden. Die Drohung, tausende Arbeitsplätze in ein anderes Land zu verlegen, lässt viele Staaten eingeschüchtert. Besser Arbeitsplätze und weniger Steuern, als nichts davon; so der logische Gedankengang. Aber dieser Vorgang führt weltweit eben dazu, dass wenige Menschen immer reicher werden, mehr Einfluss gewinnen und viele andere mit immer weniger auskommen und überleben müssen. Ich möchte an dieser Stelle auch gesagt haben, dass es durchaus auch sehr reiche Menschen gibt, die gerne und freiwillig einen durchaus beträchtlichen Teil an die Allgemeinheit zurückgeben. Es soll kein „Bashing“ an reiche Menschen an sich sein. Es gibt vermögende Menschen, die Programme gründen, um Menschen mit weniger Glück zu helfen. Oder in den Schutz unserer Umwelt investieren oder Geld in Forschung stecken, von der wir alle profitieren. Von ein paar dieser Menschen möchte ich in einem späteren Artikel gerne mehr schreiben. Man muss für Empathie und Nächstenliebe nicht gläubig oder gar religiös sein!

Wenn wir soziale Spannungen in Zukunft – weltweit – entschärfen möchten, muss die Menschheit weltweit zusammenarbeiten und Großkonzerne angemessen besteuern, bzw. deren Übergewinne abschöpfen. Ein guter Schritt wäre, zumindest als Europäische Union damit zu beginnen.

Wir als „kleine“ Menschen (was nicht stimmt, wir alle sind gleichermaßen göttliche Kinder) können zumindest in unserem Umfeld ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es „angemessen“ ist, zu geben wenn man im Überfluss hat. Bringen wir dieses Bewusstsein auch in die Politik auf dass zukünftig der Kapitalismus in Kombination mit dem Sozialismus reformiert wird und jedem Menschen ein würdiges Leben ohne finanzielle Existenzangst möglich wird.

Den nächsten Artikel können Sie am nächsten Donnerstag Abend lesen!

Posted in Glaube

Göttliche Zeichen

No Comments »

Februar 20th, 2023 Posted 18:00

Ich habe ein Zeichen der Götter erhalten.
Tatsächlich hatte ich schon so gut wie vergessen, dass ich vor langer Zeit diesen Blog geführt habe. Es ist nicht so, dass das Thema keine Rolle mehr in meinem Leben spielen würde; im Gegenteil. Mein Glaube ist eine stete Konstante in meinem Leben. Respekt vor allem Leben, ein achtsamer Umgang mit der Natur und unserer Umwelt, das Streben nach geistigem und spirituellem Wachstum um zu einem besseren Menschen zu werden; um näher im Einklang mit der universellen Lebensenergie (Göttin und Gott) zu sein, sind für mich essentiell.

Aber ja, ich habe wenig öffentlich über meinen Glauben gesprochen oder geschrieben, geschweige denn religiöse Feierlichkeiten mit anderen abgehalten (abgesehen von einem sehr sehr kleinen Rahmen – entweder ich alleine oder mit engen Freunden). Gründe dafür gibt es viele. Private Projekte, viel Arbeit und diverse Ablenkungen. Göttin und Gott ist es nicht wichtig, wer und wie viele Menschen oder Lebewesen an sie glauben. Glaube ist nicht, um die Götter „glücklich zu machen“, Glaube ist, damit wir Menschen Kraft und Stärke für uns und unser Leben finden. Damit wir spirituell und geistig wachsen können; näher an unsere göttliche Abstammung. Ich bin kein Mensch, der ein guter Missionar oder Prediger wäre. Ich spreche nur aus meinem Herzen; und wenn es Menschen erreicht und ihnen hilft, dann freue ich mich. Göttin und Gott werden immer sein, selbst wenn die letzte Seele das göttliche Licht aus den Augen verloren hätte. Alle Religionen sind miteinander verwoben. Die Götter zeigen sich oft in vielen Formen und Darstellungen, um es den Menschen einfacher zu machen.

Wobei selbst Wissen um etwas, bzw. der alte Glaube an Göttin und Gott nie verloren gehen wird. Einerseits natürlich gräbt man alte Texte und Schrifttafeln ab, manche Texte 5000 Jahre alt, doppelt so alt wie die Bibel und andere (wobei die Bibel zum Beispiel viele alte Texte in ihren eigenen Corpus aufgenommen hat). Andererseits finden Menschen immer wieder alleine zur Wahrheit. Ich selbst erinnere mich noch sehr gut an meine Kindergartenzeit sogar. Als ich später in die Volksschule kam und ca. 7 Jahre alt war, habe ich täglich an Gott gebetet, so wie es mir im katholischen Glaube damals gelehrt wurde. ABER ich hab auch damals schon zu Göttin gebetet, als kleines Kind. Damals „machte es einfach Sinn für mich“, ohne überhaupt gewusst zu haben, dass es früher andere Glaubensvorstellungen gab; bzw. dass es mehr als das Christentum gibt. Erst später, in meiner Zeit als Hauptschülerin (12-13 herum) wurde mir das bewusst (ich glaube ich habe darüber sogar bereits geschrieben vor vielen Jahren). Kurz gesagt, das Wissen wird nie verloren gehen und immer wieder entdeckt werden.

Als Menschen, der gerne auch in Kontakt mit ähnlich denkenden Menschen ist, möchte ich gerne diesen Blog wieder etwas wiederbeleben. Vielleicht auch neue Bekanntschaften oder Freundschaften zu knüpfen. Oder anderen Menschen mit meinen geschriebenen Worten zum Nachdenken anzuregen 🙂

Liebe Grüße und mögen die Götter euch behüten,

Sina

Posted in Glaube

Valentinstag

No Comments »

Februar 14th, 2020 Posted 16:10

Beinahe ein Jahr ist um seit meinem letzten Post und vieles hat sich getan, manches ist gleichgeblieben. Göttin und Gott sind immer noch meine engsten Begleiter durch das Leben. Heute zu Valentinstag feiern wir mit unserem Liebsten / unserer Liebsten die Liebe. Es ist schön einen Menschen in seinem Leben zu haben, dem man vertraut, Liebe entgegenbringt und auch erhält und füreinander da ist. So wie es auch Göttin und Gott (ich nenne sie immer noch Inanna und Tammuz, aber das ist nicht wirklich wichtig) für uns sind. An all die Liebenden wünsche ich schöne zweisame Tage und an alle singles die aufmunternde Botschaft, dass ihr niemals wirklich alleine seid wenn ihr nicht möchtet. Die Götter sind immer mit uns, wir müssen nur die Augen und das Herz für sie öffnen 🙂

Posted in Glaube

Tag der Göttinnen (Weltfrauentag)

No Comments »

März 9th, 2019 Posted 7:45

Nachträglich zum gestrigen Weltfrauentag:
Die meisten hier wissen, dass die Sumerer eine Kultur waren, die mich besonders positiv beeinflusst haben, alleine schon aus der Tatsache, dass sie die erste Bekannte Kultur mit Schrift bildeten. Die Menschen waren noch nicht so lange sesshaft und man kann bei den Sumerern noch erkennen, dass Frauen besser gestellt waren, als in den Jahrtausenden die danach folgen sollten. Es ist kein Geheimnis, dass in den Jäger- und Sammlerkulturen Frauen sehr wichtige Rollen innehatten, im religiösen wie auch im „politischen“, sofern man davon sprechen kann. In den frühen Sumerern kann man diese Stellung der Frau noch erkennen.

Patriarchalisch wurden die Kulturen erstens, wenn sie viele Kriege führten und/oder wenn Besitz ins Spiel kam. Denn ab diesem Moment überlegten Männer, wie sie „ihren“ Besitz auch nur an ihre Nachkommen weitergeben konnten. Was sie zuvor ja nicht 100%ig sicherstellen konnten, da ja Frauen sehr frei waren in der Wahl ihrer Partner. Deswegen mussten Frauen in ein Konstrukt gepresst werden, dass ihnen diese Freiheit nahm. Die Ehe. Aber dazu musste wiederum die Göttin von ihrer leitenden Position im Pantheon zu einer dem Mann untergeordneten umgeschrieben werden.

In dem folgenden Video wird von einer Zeitspanne berichtet, in der eigentlich schon andere (patriachalische Kulturen) Einfluss genommen hatten, wie Akkad (Sargon von Akkad) etc. Die „Ur-Sumerer“ die es bereits tausend Jahre zuvor gab, waren noch viel offener und haben Männer und Frauen gleichwertig gesehen. Man kann dies auch im Zuge der Mythen erforschen. Die ältesten Mythen berichten zumeist von Göttinnen, die damals die höchsten Stellungen einnahmen, gefolgt von einer Zeit in der Göttinnen und Götter sehr ausgewogen repräsentiert wurden bis zum Ende hin plötzlich männliche Götter dominierten. Wir reden hier von einem Zeitraum von 2000+ Jahren wohlgemerkt.

p.s. ich möchte anmerken, dass ich an die Gleichheit der Menschen glaube, wir sind Töchter und Söhne der Göttin und Gottes. Göttin und Gott lieben sich, sind komplementär. Niemals würden sie sich dem anderen gegenüber als überlegen fühlen/sehen. Das sind menschliche Ideen und Vorstellungen 🙂

Posted in Glaube

Und sie leben ;)

No Comments »

Mai 16th, 2018 Posted 16:34

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch informieren, dass wir aktiv sind, auch wenn ich hier auf dem Blog nur wenig Poste. Ihr findet uns auf Facebook unter Kiana – Die Götter mit uns! Es würde mich sehr freuen, wenn ihr uns „liked“ und bei näherem Interesse Kontakt mit uns aufnehmt.
Derzeit arbeite ich an einem Buch über unseren Glauben und hoffe damit weitere Menschen kennenzulernen. Die offizielle Anerkennung ist natürlich ein Thema bei uns, ich musste allerdings lernen, dass es etwas länger dauern wird, als ich zuerst vermutet habe. Aber wir geben nicht auf! Deswegen fokussieren wir uns derzeit Vordergründig an einem Ort, an dem wir uns für unsere Jahreskreisfeste treffen können. Es ist gar nicht so einfach einen solchen zu finden, der auch Wasser bietet und ein Lagerfeuer samt Camping oder Übernachtung zulässt. 🙂
Vergesst nicht, die Götter haben uns das Leben geschenkt, damit wir es genießen und aus vollen Zügen mit Freude (er)leben. Natürlich in Rücksicht auf unsere Umwelt und mit Verantwortung.
Mögen Göttin und Gott euch leiten!
Sina

Posted in Glaube

Mein Weg zu den Göttern

4 Comments »

Dezember 15th, 2016 Posted 9:38

Hallo liebe AnhängerInnen der Göttin und des Gottes, sowie des alten Glaubens.
Seit mehr als zwei Jahren gibt es nun unsere Gruppe und heute möchte ich euch mehr über uns erzählen.
Dazu muss ich von vorne beginnen:

Mein Name ist Sina, ich bin Ende 20 und wohne nahe Wien.
Ich liebe es zu lesen, Neues zu lernen und kreativ tätig zu sein. Meine ersten Erfahrungen mit dem Heidentum, und vor allem der Göttin machte ich in meiner frühen Jugend. Ich war damals wohl 12 Jahre alt, da hörte ich im Geschichtsunterricht von antiken Religionen und deren Göttinnen und Götter. Ich muss anmerken, ich bin in einem sehr christlichen Umfeld aufgezogen worden und ich kannte bis zu jenem Zeitpunkt nichts anderes. Als ich nun hörte, dass früher auch eine Göttin neben dem Gott verehrt wurde (oder eben mehrere Göttinnen und Götter), da fragte ich mich:

„Wo ist die Göttin heute? Gab es sie nie oder wurde sie vergessen“?

Diese Frage beschäftigte mich viele Jahre. Ich begann abends meine Gebete, statt an den christlichen Gott, an die Göttin zu richten. Zuerst mit Furcht und Vorsicht, denn mir wurden oft von meinen Großeltern die zehn Gebote gepredigt. Doch im Laufe der Zeit immer freudvoller und zuversichtlicher. Einige Jahre später, bei einem Gebet bzw. einer Meditation im Wald, da spürte ich unerwartet die liebevolle, reine und machtvolle Anwesenheit der Göttin. Im folgenden Gespräch gab sie mir viele Antworten auf meine Fragen. Sie erzählte mir aber auch von einem meiner früheren Leben sie wollte, dass ich mein Wissen von damals wiederentdecke. Zuletzt legte sie mir nahe, mich auch mit Gott, ihrem Liebsten zu beschäftigen. Er sei nicht unnahbar, strafend und weit entfernt von uns Menschen. Ich war skeptisch, aber ich befolgte ihren Rat und im Laufe der nächsten Jahre entdeckte ich, neben der Göttin, auch Gott, so wie er wirklich ist.

Seit jenem Tag lehre ich den Menschen, dass Göttin und Gott für uns wie Mutter und Vater, Schwester und Bruder, Geliebte und Geliebter sind. Aber sie sind uns nicht nur nahe, sondern sie sind sogar ein Teil von uns!

Mitte zwanzig gründete ich mit gleichgesinnten Menschen diese Gemeinschaft, um ihnen und allen Interessierten, Göttin und Gott näher zu bringen. Zuhilfe nahmen wir uns die alten Schriften der Sumerer, das Volk, das als erstes schriftliche Aufzeichnungen führte. Nach langen Studien entdeckten wir, dass beinahe alle damaligen antiken Religionen, aber auch das Christentum und andere heutige Religionen Wurzeln im sumerischen Glauben hatten. Jedoch geriet vieles in Vergessenheit oder wurde absichtlich umgeschrieben. Obwohl wir viel Neues fanden, das den Umfang hier sprengen würde, so möchte ich doch auf eines speziell aufmerksam machen, das ich gelernt habe.

Das Leben ist nicht da, um es freudlos und voller Sorgen zu leben. Nicht Himmel, Hölle, ewiges Nichts oder ein bestrafender Kreislauf der Wiedergeburt erwarten uns.
Das Leben wurde uns geschenkt, um es voller Glück und Freude zu leben. Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und die Erde zu einem Paradies für alle zu gestalten.
Und nach diesem Leben, werden wir wieder eins mit Göttin und Gott, mit allem Wissen und aller göttlichen Weisheit und dann steht es uns frei, erneut zu Leben, aus Fehlern zu lernen, die wir im vorherigen begangen haben. Aber niemals bedeutet (Wieder)Geburt Strafe. Leben ist Liebe, Entdecken und Freude haben! 🙂

Für die Zukunft haben wir einige Pläne.
Zuerst ist es uns wichtig, Neues zu lernen und lehren, neue suchende Mitglieder zu gewinnen, gemeinsam zu beten, meditieren sowie die Götter und ihre Schöpfung zu feiern. Und nicht zuletzt ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

In naher Zukunft möchten wir einen Tempel in Wien etablieren. Ein Ort zu dem alle Suchenden kommen können, um mehr über Göttin und Gott zu lernen; mehr über sich selbst zu lernen.
Ein Ort um gemeinsam den Glauben zu leben und die Götter zu ehren. Ein Ort der Meditation und des Gebets. Der Stille, aber auch des Austauschs. Ein heiliger Platz.
Dazu suchen wir noch geeignete, kostengünstige Ort in Wien und Menschen, die uns dabei unterstützen möchten.
Wir sind auch offen für eine Location, an der wir achtmal im Jahr unsere heiligen Feste feiern können, inklusive Lagerfeuer oder Feuerkorb 😉
Ein weiteres großes Ziel ist es, 300 Mitglieder zu gewinnen, um die Gemeinschaft in Österreich offiziell als Glaubensgemeinschaft anerkennen zu lassen.

Dies war nur ein grober Überblick, Interessierte dürfen uns gerne Anschreiben. Ich freue mich, dass ich euch Göttin und Gott sowie unsere Gemeinschaft näher bringen durfte und würde mich über neue Kontakte und Anschriften sehr freuen.

Mögen Inanna und Tammuz / Göttin und Gott euch leiten, behüten und mit Liebe beschenken.

Sina

Posted in Glaube