Sinarian Wicca

Mein Weg zu den Göttern

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Dezember 15th, 2016 Posted 9:38

Hallo liebe AnhängerInnen der Göttin und des Gottes, sowie des alten Glaubens.
Seit mehr als zwei Jahren gibt es nun unsere Gruppe und heute möchte ich euch mehr über uns erzählen.
Dazu muss ich von vorne beginnen:

Mein Name ist Sina, ich bin Ende 20 und wohne nahe Wien.
Ich liebe es zu lesen, Neues zu lernen und kreativ tätig zu sein. Meine ersten Erfahrungen mit dem Heidentum, und vor allem der Göttin machte ich in meiner frühen Jugend. Ich war damals wohl 12 Jahre alt, da hörte ich im Geschichtsunterricht von antiken Religionen und deren Göttinnen und Götter. Ich muss anmerken, ich bin in einem sehr christlichen Umfeld aufgezogen worden und ich kannte bis zu jenem Zeitpunkt nichts anderes. Als ich nun hörte, dass früher auch eine Göttin neben dem Gott verehrt wurde (oder eben mehrere Göttinnen und Götter), da fragte ich mich:

„Wo ist die Göttin heute? Gab es sie nie oder wurde sie vergessen“?

Diese Frage beschäftigte mich viele Jahre. Ich begann abends meine Gebete, statt an den christlichen Gott, an die Göttin zu richten. Zuerst mit Furcht und Vorsicht, denn mir wurden oft von meinen Großeltern die zehn Gebote gepredigt. Doch im Laufe der Zeit immer freudvoller und zuversichtlicher. Einige Jahre später, bei einem Gebet bzw. einer Meditation im Wald, da spürte ich unerwartet die liebevolle, reine und machtvolle Anwesenheit der Göttin. Im folgenden Gespräch gab sie mir viele Antworten auf meine Fragen. Sie erzählte mir aber auch von einem meiner früheren Leben sie wollte, dass ich mein Wissen von damals wiederentdecke. Zuletzt legte sie mir nahe, mich auch mit Gott, ihrem Liebsten zu beschäftigen. Er sei nicht unnahbar, strafend und weit entfernt von uns Menschen. Ich war skeptisch, aber ich befolgte ihren Rat und im Laufe der nächsten Jahre entdeckte ich, neben der Göttin, auch Gott, so wie er wirklich ist.

Seit jenem Tag lehre ich den Menschen, dass Göttin und Gott für uns wie Mutter und Vater, Schwester und Bruder, Geliebte und Geliebter sind. Aber sie sind uns nicht nur nahe, sondern sie sind sogar ein Teil von uns!

Mitte zwanzig gründete ich mit gleichgesinnten Menschen diese Gemeinschaft, um ihnen und allen Interessierten, Göttin und Gott näher zu bringen. Zuhilfe nahmen wir uns die alten Schriften der Sumerer, das Volk, das als erstes schriftliche Aufzeichnungen führte. Nach langen Studien entdeckten wir, dass beinahe alle damaligen antiken Religionen, aber auch das Christentum und andere heutige Religionen Wurzeln im sumerischen Glauben hatten. Jedoch geriet vieles in Vergessenheit oder wurde absichtlich umgeschrieben. Obwohl wir viel Neues fanden, das den Umfang hier sprengen würde, so möchte ich doch auf eines speziell aufmerksam machen, das ich gelernt habe.

Das Leben ist nicht da, um es freudlos und voller Sorgen zu leben. Nicht Himmel, Hölle, ewiges Nichts oder ein bestrafender Kreislauf der Wiedergeburt erwarten uns.
Das Leben wurde uns geschenkt, um es voller Glück und Freude zu leben. Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und die Erde zu einem Paradies für alle zu gestalten.
Und nach diesem Leben, werden wir wieder eins mit Göttin und Gott, mit allem Wissen und aller göttlichen Weisheit und dann steht es uns frei, erneut zu Leben, aus Fehlern zu lernen, die wir im vorherigen begangen haben. Aber niemals bedeutet (Wieder)Geburt Strafe. Leben ist Liebe, Entdecken und Freude haben! 🙂

„Sinarian Wicca“ ist der Projektname für unsere Gruppe, jedoch habe ich ein besseres Wort für unsere religiöse Gemeinschaft gefunden – „E´ana“ (Eanismus). Das Wort kommt aus dem sumerischen und bedeutet „Haus des Himmels“ (früher war dies der Tempel der Inanna, der sumerischen Hauptgöttin) und soll darauf anspielen, dass der Tempel der Götter in unserem Herzen und unserer Seele liegt, bzw. auch in der Gemeinschaft.

Für die Zukunft haben wir einige Pläne.
Zuerst ist es uns wichtig, Neues zu lernen und lehren, neue suchende Mitglieder zu gewinnen, gemeinsam zu beten, meditieren sowie die Götter und ihre Schöpfung zu feiern. Und nicht zuletzt ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

In naher Zukunft möchten wir einen Tempel in Wien etablieren. Ein Ort zu dem alle Suchenden kommen können, um mehr über Göttin und Gott zu lernen; mehr über sich selbst zu lernen.
Ein Ort um gemeinsam den Glauben zu leben und die Götter zu ehren. Ein Ort der Meditation und des Gebets. Der Stille, aber auch des Austauschs. Ein heiliger Platz.
Dazu suchen wir noch geeignete, kostengünstige Ort in Wien und Menschen, die uns dabei unterstützen möchten.
Wir sind auch offen für eine Location, an der wir achtmal im Jahr unsere heiligen Feste feiern können, inklusive Lagerfeuer oder Feuerkorb 😉
Ein weiteres großes Ziel ist es, 300 Mitglieder zu gewinnen, um die Gemeinschaft in Österreich offiziell als Glaubensgemeinschaft anerkennen zu lassen.

Dies war nur ein grober Überblick, Interessierte dürfen uns gerne Anschreiben. Ich freue mich, dass ich euch Göttin und Gott sowie unsere Gemeinschaft näher bringen durfte und würde mich über neue Kontakte und Anschriften sehr freuen.

Mögen Inanna und Tammuz / Göttin und Gott euch leiten, behüten und mit Liebe beschenken.

Sina

 

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Erkenne das Göttliche in dir

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Juli 13th, 2015 Posted 7:26

Das vierte Me: „Erkenne das Göttliche in dir“ bedeutet, die Götter nicht nur im Außen zu suchen, sondern auch in unserem Innersten. In jedem Menschen steckt eine Göttin und ein Gott. Aus genau diesem Grund sind wir auch untrennbar mit Ihnen verbunden. Wer im Einklang mit der Göttlichkeit lebt, wird ein erfüllendes Leben führen.

Wir sind eine Wicca-Gemeinschaft in Österreich, vor allem in Wien. Wer uns kennenlernen möchte, findet mehr Informationen dazu auf unserer Facebook-Seite oder auf unserer offiziellen Webseite.

Göttin des Licht

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Göttliche Schwestern

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Juni 1st, 2015 Posted 12:04

Inanna und Ereschkigal,
zwei Schwestern, zwei Göttinnen,auf Ewig verbunden und gegensätzlich zugleich.
Ihre wiederentdeckte Liebe zueinander hält diese Welt im Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, Bewusst und Unbewusst.

goddess

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Die 7 Me

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März 5th, 2015 Posted 14:59

Wer kennt sie noch nicht? Die sieben Me – Geschenke der Göttin Inanna an die Menschen:

1. Ehre Göttin und Gott
2. Respektiere alles Leben
3. Lebe im Einklang mit der Natur
4. Erkenne das Göttliche in Dir
5. Suche Gebet und Meditation
6. Achte auf deinen Geist und Körper
7. Engagiere dich

Auch nachzulesen auf unserer offiziellen Sinarian Wicca Webseite!

Für mehr Infos abonniere Sinarian Wicca auf Facebook

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Yule-Rede

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Dezember 23rd, 2014 Posted 10:33

Ich hoffe ihr habt am 21. Dezember ein schönes Yule-Fest verbracht. Die Besonderheit in diesem Jahr war auch, dass Yule genau auf den Schwarzmond fiel!

Gerne möchte ich euch auf die Yule-Rede auf wicca.cc weiterleiten.

Auch unsere Facebook-Gruppe sei hier nochmal Facebook-Gruppe erwähnt.

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Earthship – Die Zukunft?

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Dezember 5th, 2014 Posted 11:12

Heute möchte ich euch ein Thema vorstellen, das mich schon viele Jahre beschäftigt. Ein Haus, das nur einen geringen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, großteils autark ist und für jede Jahreszeit geeignet ist. Vor längerer Zeit bin ich auf die sogenannten „Earthships“ gestoßen, die mich von Anfang an fasziniert haben. Kostengünstig, energieeffizient und relativ einfach zu bauen. In Österreich darf man diese Art von Haus jedoch nicht bauen. Was haltet ihr von Earthships? Welche Alternativen kennt ihr?

earthship

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Sinarian Wicca Mythos, Teil 2

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November 17th, 2014 Posted 22:07

Auch dieses Mal möchte ich wieder einen Link mit Musik posten. Ein Song der mich während dem Schreiben inspiriert hat. Weiters möchte ich wiederholen, dass diese Geschichte lose auf einem sumerischen Mythos beruht. Ich übertrage den Grundgedanken der Geschichte in ein neues Umfeld. Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 2:

Im Traum schwebe zwischen den Wolken am Himmel. Ich kann fliegen, endlose Weite und Freiheit. Ausgelassen fliege ich Saltos und Kreise. Einige Wolken, wie große Wattebäusche, jubelten mir zu und beobachteten mein ausgelassenes Spiel. Ich drehe mich in der Luft wie eine Eiskunstläuferin auf dem Eis. Beinahe wäre ich mit einer Wolke kollidiert. Doch anstatt fröhlich und schneeweis war sie dunkelgrau, beinahe schwarz, und weinte bittere Tränen.

„Nanu, warum so traurig Frau Wolke?“

„Ich weine so sehr, da ich nicht so hübsch wie die anderen Wolken bin. Sie lachen über mich und reden hinter meinem Rücken giftige Worte. Sie nehmen mich nicht ernst und schätzen mich geringer ein.“

„Aber warum liebe Wolke fliegst du dann nicht woanders hin, weit weg von den anderen, der Himmel ist riesig?“

„Das habe ich bereits ausprobiert, doch die Einsamkeit ist genauso schlimm. Nenne mich bitte Shurinnub.“

„Ein schöner Name, ich heiße Annina. Es freut mich dich kennenzulernen. Shurinnub, was hältst du davon, wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste?“

„Sei mir willkommen Annina. Warum bist du hier?“

„Mein Körper schläft in einem Wald, nur mein Geist ist hier. Müdigkeit überfiel mich. Ich bin auf der Suche.“

„Wonach suchst du Annina? Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen.“

„Ich wohne mit meinem Mann Zammut in einem goldenen Haus. Wir trinken Honigwein aus Kelchen, geschmiedet aus purem Mondlicht. Wir essen von goldenen, mit Rubinen verzierten Platten. Wir haben viele Freunde und alles weltliche, das man begehren könnte. Doch ich fühle mich dennoch unglücklich. Das Leben muss doch mehr zu bieten haben, es muss doch irgendeinen tieferen Sinn geben.“

„Dein Leben klingt nach Luxus und Reichtum, doch scheint es mir, als fehlt dir dennoch Lebensfreude.“

„Ja Shurinnub, genauso ist es. Ich habe gehört, es gibt am anderen Ende des Waldes eine mystische Grotte, dunkel und gefährlich, aber in ihr soll man Antworten auf jede Frage finden.“

„Liebe Annina, ich weiß zwar nicht, wie ich die Leere in deinem Innersten füllen kann, doch möchte ich dir wenigstens eine beste Freundin sein. Solltest du meine Hilfe benötigen, stehe ich dir gerne bei.“

„Vielen Dank für diese Ehre Shurinnub, ich möchte auch dir eine beste Freundin sein. Auch habe ich bereits eine Bitte. Der Wald ist tief und dunkel, auch die Grotte scheint gefährlich zu sein, ich könnte mich verirren oder schlimmeres. Ich bitte dich nach drei Tagen nach mir zu sehen, sollte ich nicht zurückkommen. Oh – Und sieh an, du weinst nicht mehr. Du hast dein schwarzes Kleid abgelegt und erstrahlst im schönsten Weiß.“

„Traurigkeit und Angst ließen mich verzweifeln und trübten mein Wolkenkleid. Doch nun weiß ich, dass ich immer eine Freundin haben werde. Gemeinsam können wir alles durchstehen. Vielen Dank.“

Ich umarme die Wolke voller Liebe und tiefer Freundschaft. Nun haben wir beide eine neue Freundin gefunden und dies macht es für uns beide einfacher. Mit diesem Gedanken erwache ich wieder im Dunkel des Waldes.

Fortsetzung folgt ….

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Sinarian Wicca Mythos, Teil 1

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November 10th, 2014 Posted 23:47

Die folgende Geschichte habe ich frei geschrieben und beruht lose auf dem Mythos, der mich am Meisten zu Sinarian Wicca inspiriert hat. Diese Geschichte bzw. der Mythos beinhalten die Quintessenz von Sinarian Wicca. Ich möchte jetzt bewusst noch nicht auf die Bedeutung der Geschichte eingehen, sondern zuerst alle Kapitel veröffentlichen. Einige Leserinnen und Leser werden im Laufe der Zeit die Geschichte vielleicht auch erkennen.

Für Interessierte: Ich habe während dem Schreiben dieser Geschichte genau ein Lied gehört! Gerne möchte ich es euch auch verlinken, damit ihr euch in die selbe Gefühlslage einstimmen könnt.

Kapitel 1:

Die Nacht ist sternenklar und eine schmale, zunehmende Mondsichel leuchtet gelblich am Himmel. Ich stehe inmitten einer beschaulichen Waldlichtung; wie stumme Wächter ragen die Stämme der Bäume rings um mich in die Höhe. Unter meinen nackten Fußsohlen kann ich die Erde spüren. Gräser umspielen meine Fußknöchel liebevoll, als eine Windbrise durch mein langes Haar weht. In der Ferne kann ich zwischen den Bäumen ein glimmerndes Licht wahrnehmen. Magisch von dem sanften Licht angezogen, setze ich mich in Bewegung. Das Gras raschelt unter meinen Füßen, bis ich den Rand der Lichtung erreiche und meinen ersten Schritt auf den moosigen Waldboden setze. Der Atem des Waldes umspült mich unerwartet und ich strecke instinktiv meine Hand aus, um mich an einem Baum abzustützen. Ich hatte die machtvolle Energie der Bäume unterschätzt. Ich erkenne in dem Baum, der mir Halt und Erdung gab eine noch relativ junge Erle. Sie lächelt mich keck an und offensichtlich amüsiert sie mein Anblick. Wahrscheinlich ist mein Gesicht noch kreidebleich. Nicht desto trotz danke ich ihr herzlich und verabschiede mich. Das sanfte Licht im Wald ist noch immer sichtbar und ich setze meinen Weg fort. Das Kichern von Frau Erle begleitet mich eine noch ganze Weile.

Mein Pfad führt mich weiter, immer tiefer in den Wald hinein. Das Mondlicht und die Sterne verbergen sich hinter der dichten Blätterkrone des Waldes. Gerade als ich in Gedanken die Befürchtung äußerte, bald über eine Wurzel zu stolpern, tauchte ein Glühwürmchen auf. Das kann kein Zufall sein ist mein erster Gedanke und so spreche ich: „Vielen Dank Bruder Glühwürmchen, aber ich fürchte, dein Licht alleine vermag mir nicht den Weg zu erleuchten.“ Noch während ich spreche wird es schlagartig heller. Nein nicht ein Glühwürmchen ist hier. Viele Dutzend sind es. Sie tanzen ausgelassen um mich und singen dabei ein heiteres Lied. Ihr Fröhlichkeit und Freue ist ansteckend. Tanzend und singend bewege auch ich mich vorwärts. Ich springe über Holz und Fels und feiere mit meinen neuen Freunden ein ausgelassenes Fest. Auch ein schmaler Bach kann mich nicht aufhalten und leichtfüßig springe ich über das plätschernde Wasser. Sanft lande ich mit meinen Füßen auf der anderen Uferseite, doch die Glühwürmchen bleiben zurück. Verwundert frage ich, ob sie mich nicht weiter begleiten möchten. „Deine neue Begleitung wartet bereits“, rufen sie mir zu und verschwinden im Dunkel des Waldes. Ich sehe mich um, doch ich kann niemanden entdecken. Etwas enttäuscht setze ich mich auf das weiche Moos und beschließe eine kurze Rast einzulegen. Es dauert nicht lange und meine Augen werden müde und schwer. Wie ein warmer, schützender Mantel umfängt mich der Schlaf und mein Kopf sinkt in das Moos-Kissen. Das Zirpen von Grillen geleitet mich in das Land der Träume.

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Sinarian-Wicca-Stammtisch

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November 10th, 2014 Posted 9:05

Gestern fand das zweiwöchentliche Sinarian Wicca Vereinstreffen statt. Es wurden wie üblich viele Vereins-Agenden angesprochen und ausdiskutiert. Auch ein Gespräch über unsere Erlebnisse mit Göttin und Gott durfte nicht fehlen. Zum Abschluss haben wir noch zusammen gegessen und uns ausgiebig unterhalten und ausgetauscht. Gerne seid ihr beim Stammtisch-Treffen in zwei Wochen eingeladen, mitzumachen und die Gruppe kennenzulernen!

Weiters möchte ich euch auf meinen neuesten Artikel auf wicca.cc hinweisen. Ich habe dabei meinen gestrigen Ausflug in die Natur kurz bebildert dargestellt, um als Anregung zu dienen. Nirgendwo fühle ich die göttliche Kraft stärker, als in einem schönen, ruhigen Wald zu einer angenehmen Jahreszeit. Wir hatten gestern fast 20 Grad!

www.wicca.cc | Reise in den Wald

Ich möchte auch darauf aufmerksam machen, dass wir eine Facebook-Präsenz haben, auf der ihr unsere Aktivitäten gerne mitverfolgen dürft, oder euch aktiv miteinbringen.

Facebook | Sinarian Wicca

Weiters haben wir eine Whatsapp-Gruppe eröffnet, auf der beinahe täglich Gespräche und Diskussionen stattfinden, oder Wicca bezogene Bilder hochgeladen werden. Um Mitglied dieser Gruppe werden zu können ist es erforderlich, mindestens einmal bei einem Stammtisch-Treffen dabei zu sein, damit ihr uns und wir euch persönlich kennenlernen können. Vom erfahrenen Heiden bis zum absoluten Neuling ist uns jeder herzlich willkommen!

Ich wünsche euch einen tollen Wochenstart und einen schönen Tag!
Göttin und Gott segnen euch.

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Sinas Gedanken zu Sinarian Wicca

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November 4th, 2014 Posted 0:59

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Leserinnen und Leser!
Der folgende Artikel entstand sehr spontan und ungeplant. Dieses Mal erzählen ich etwas über mich, bzw. meinem Amt als Hohepriesterin dieser Gruppe und des Vereins. Es ist mir ein Anliegen, mit einigen Mythen und Halbwahrheiten aufzuräumen.

Hohepriesterin zu sein – wobei ich mich selbst kaum so nenne – bedeutet in erster Linie, viel organisatorische Arbeit. Beinahe jeden Tag arbeite ich an neuen Artikeln, schreibe an Ritualen oder plane kommende Vereinstreffen. Ich überlege mir, wie ich den Verein präsentieren kann, mache Behördengänge oder die Buchhaltung. Sprich eigentlich Arbeiten, die für die Meisten unsichtbar ist oder als „Kleinigkeit“ eingestuft wird. Mir ist es wichtig aufzuzeigen, dass dieses Amt sehr viel Arbeit bedeutet – vor allem auch in der Anfangszeit, in der man noch nicht so viele Unterstützer hat. Wobei ich mich an dieser Stelle gleich bei allen bedanken möchte, dir mir helfen Besorgungen für Rituale zu machen, gemeinsam mit mir oder selbstständig gewisse Teile der Rituale schreiben, Artikel schreiben oder sich auf sonstige Weise engagieren. Ich danke dafür vielmals.
Mir persönlich ging es nie darum, „Hohepriesterin“ oder auch nur „Priesterin“ zu sein. Ich lasse mich von Göttin und Gott leiten. Lange habe ich selbst nach einer aktiven Wicca-Gruppe gesucht um gemeinsam Feiern zu können, musste aber nach einige Jahren einsehen, dass es für „Neulinge“ (ich beschäftige mich ja „erst“ seit 14 Jahren damit ;)) sehr schwer war, in Wien Anschluss zu finden. Nach drei Jahren habe ich es dann schlussendlich selbst durchgezogen und einen Verein gegründet – Sinarian Wicca. Mir ist es ein Anliegen, eine Anlaufstelle für Neulinge, aber auch Alteingesessene zu sein. Ich möchte Bewegung in die Szene bringen, ich möchte Wicca als Religion in Österreich anerkennen lassen. Dass die Gruppe dabei meinen Namen trägt, ist eine sehr pragmatische Entscheidung gewesen. Erstens konnte und kann ich nicht für andere Wicca-Traditionen sprechen (oh Götter, wie viele Anfeindungen ich da bekommen würde), zweitens war es durch historische Beispiele vorgegeben, einfach meinen Namen als Gründerin davor zu setzen. Noch dazu muss Sinarian Wicca Kompromisse eingehen, die andere Wicca-Gruppen kaum machen wollen würden. Zum Beispiel eine Mitgliederanzahl in der theoretischen Höhe von mindestens 300 Menschen, ein Handbuch mit den Glaubensinhalten und ähnliches. Aber genau dies und noch vieles mehr wird verlangt, wenn man in Österreich als religiöse Gemeinschaft anerkannt werden möchte.

Natürlich möchte ich versuchen, ein Beispiel zu sein und anderen in spirituellen Fragen eine möglichst große Hilfe zu sein. Manchmal ist man auch Psychologin in der Nebenfunktion. Aber – auch ich bin nur ein Mensch. Ich mache meine Fehler, manchmal bin ich gestresst und manchmal hab ich einen schlechten Tag. Man darf von mir erwarten, in Gedanken immer das Beste im Sinn zu haben, aber natürlich kann es vorkommen, dass ich auch ungünstige Entscheidungen treffe. Jeder Mensch sollte dies verstehen und akzeptieren. Wir sind alle auf der Erde, um Freude zu haben und um zu lernen. Ansonsten wären wir nicht als Menschen, sondern als Götter hier. Mir ist bewusst, dass es immer Zweifler geben wird und auch jede andere Gruppe/Gruppierung dieser Welt Zweifler hat.

In unregelmäßigen Abständen erhalte ich Mails, in denen mir vorgeworfen wird, ich würde andere Mitglieder nicht einbeziehen und diese könnten sich nicht entfalten. Zu diesem sage ich nur, ihr solltet jeden meiner initiierten Brüdern und Schwestern befragen, ob an dieser Vorwurf auch nur das kleinste Wort wahr ist. Die Antwort wird folgende sein: Jeder hat die Möglichkeit, Teile des Rituals selbst zu gestalten, mitzugestalten oder ein eigenes Ritual abzuhalten. Mitglieder können sich sowohl für diverse Positionen innerhalb des Vereins zur Verfügung stellen, als auch an der aktiven Führung dessen mitmachen. Je mehr Engagement, desto mehr freue ich mich darüber. Jeder der mit mir offen und ehrlich spricht, kann von mir Respekt und Ehrlichkeit erwarten. All jene, die mir Mails oder Nachrichten mit mehr oder weniger konstruktiven Kritiken schicken (vor allem auf Situationen bezogen, die es bei uns gar nicht gibt), möchte ich auch hier wieder anbieten, uns bei einem unserer Stammtische kennenzulernen. Es besteht auch die Möglichkeit, mich zu einem persönlichen Gespräch unter vier Augen zu treffen. Ihr wollt mitmachen, euch engagieren und helfen, Wicca wachsen zu lassen und etwas Neues, großartiges zu schaffen? Wenn ja, dann macht den ersten Schritt und lernt uns kennen.

Sinarian Wicca ist für mich mehr als ein Verein, mehr als eine Religion. Religion kann ich ohne Probleme für mich alleine ausleben. Aber für mich bedeutet die Gruppe etwas noch viel größeres. Es bedeutet für mich Familie. Die initiierten Mitglieder und ich haben uns gegenseitig als Familie, Brüder und Schwestern anerkannt und als genau solche sehe ich sie. Gemeinsam Göttin und Gott zu ehren, gemeinsam zu feiern, gemeinsam Hobbys zu betreiben, gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten und gemeinsam Freude und Leid zu teilen, das ist es was ich möchte – DAS ist meine Vision.

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