Kiana – Die Götter in dir

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Tag der Göttinnen (Weltfrauentag)

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März 9th, 2019 Posted 7:45

Nachträglich zum gestrigen Weltfrauentag:
Die meisten hier wissen, dass die Sumerer eine Kultur waren, die mich besonders positiv beeinflusst haben, alleine schon aus der Tatsache, dass sie die erste Bekannte Kultur mit Schrift bildeten. Die Menschen waren noch nicht so lange sesshaft und man kann bei den Sumerern noch erkennen, dass Frauen besser gestellt waren, als in den Jahrtausenden die danach folgen sollten. Es ist kein Geheimnis, dass in den Jäger- und Sammlerkulturen Frauen sehr wichtige Rollen innehatten, im religiösen wie auch im „politischen“, sofern man davon sprechen kann. In den frühen Sumerern kann man diese Stellung der Frau noch erkennen.

Patriarchalisch wurden die Kulturen erstens, wenn sie viele Kriege führten und/oder wenn Besitz ins Spiel kam. Denn ab diesem Moment überlegten Männer, wie sie „ihren“ Besitz auch nur an ihre Nachkommen weitergeben konnten. Was sie zuvor ja nicht 100%ig sicherstellen konnten, da ja Frauen sehr frei waren in der Wahl ihrer Partner. Deswegen mussten Frauen in ein Konstrukt gepresst werden, dass ihnen diese Freiheit nahm. Die Ehe. Aber dazu musste wiederum die Göttin von ihrer leitenden Position im Pantheon zu einer dem Mann untergeordneten umgeschrieben werden.

In dem folgenden Video wird von einer Zeitspanne berichtet, in der eigentlich schon andere (patriachalische Kulturen) Einfluss genommen hatten, wie Akkad (Sargon von Akkad) etc. Die „Ur-Sumerer“ die es bereits tausend Jahre zuvor gab, waren noch viel offener und haben Männer und Frauen gleichwertig gesehen. Man kann dies auch im Zuge der Mythen erforschen. Die ältesten Mythen berichten zumeist von Göttinnen, die damals die höchsten Stellungen einnahmen, gefolgt von einer Zeit in der Göttinnen und Götter sehr ausgewogen repräsentiert wurden bis zum Ende hin plötzlich männliche Götter dominierten. Wir reden hier von einem Zeitraum von 2000+ Jahren wohlgemerkt.

p.s. ich möchte anmerken, dass ich an die Gleichheit der Menschen glaube, wir sind Töchter und Söhne der Göttin und Gottes. Göttin und Gott lieben sich, sind komplementär. Niemals würden sie sich dem anderen gegenüber als überlegen fühlen/sehen. Das sind menschliche Ideen und Vorstellungen 🙂

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